DS Baie-D'Urfé

Ecole allemande de samedi à Baie-D'Urfé

German Saturday School in Baie-D'Urfé

Deutsche Samstagsschule Baie-D'Urfé

 

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Erwachsene 3
 

Frau Thiels Klasse

Unsere Gruppe f
ührt jedes Jahr zur Weihnachtsfeier einen kleinen Sketch auf. Wir haben immer sehr viel Spass beim Proben und erarbeiten uns das Stück in der Regel gemeinsam, das heisst am Anfang sammeln wir zunächst Ideen, die dann in der Folge zu einem kleinen Stück heranwachsen. In der Vergangenheit haben wir auch schon einmal Romanideen (z.B. angelehnt an E. Kishon) im Sketchformat umgeschrieben oder deutsche Weihnachtslieder für die Bühne inszeniert. Da es in unserer Gruppe sehr viele musikbegeisterte und talentierte Teilnehmer gibt, stand das diesjährige Stück unter dem Motto die Chorprobe. Das Wichtigste am Theaterspielen: der Spass steht im Vordergrund und jeder kann sich in einer passenden Rolle wiederfinden.

Die Chorprobe

Die Situation: Ein Chorleiter versucht verzweifelt, seinen Chor dazu zu bringen , "Oh Tannenbaum" in einem Zug auf Deutsch zu singen. Er stösst dabei auf grosse Schwierigkeiten und wendet sich schliesslich hilfesuchend an das Publikum.

Akteure:

Der Herr Kapellmeister (KM)

Chormitglieder (CM)

Ein Pianist (P)

Requisiten:

1 Takt-/Dirigentenstock

1 Notenständer

Notenblätter für den Chor

1 Pillendose

1 Taschentuch

2 Handys

Der Kapellmeister klopft ungeduldig mit dem Dirigentenstock auf den Notenständer und nickt dem Pianisten zu.

KM: Eins-Zwei-Drei

alle CM/P: Oh Christmas Tree, Oh Christmas Tree, thy leaves are so unchanging......

KM: Halt, halt, halt ! Doch nicht auf Englisch ! Also noch einmal...

alle CM/P: Mon beau sapin, roi des forêts, que j'aime ta verdure...

KM schlägt energisch mit dem Taktstock auf den Notenständer

KM: Nein, nein, nein und nochmals NEIN !!!!Welcher Tag ist heute ?

CM 1 (kleinlaut): Samstag !

KM: Na also ! Samstag ! Samstag wie Deutsche Samstagsschule, also Deutsch !

Eins-Zwei-Drei...

alle CM/P: Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün.....

CM 2: Herr Kapellmeister, Herr Kapellmeister !

KM (genervt): Was ist denn ???

CM 2: Ist das gruuun oder grüünnnn mit Umlaut ?

KM (seufzt): Mit Umlaut natürlich, sie,sie, sie......also noch einmal. Eins-Zwei-Drei...

alle CM/P: Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter, du.....

CM 3: Entschuldigung, entschuldigung, Herr Kapellmeister, ...

KM (augenrollend): Was ist denn jetzt schon wieder ??

CM 3: Entschuldigung, ich habe meine Noten vergessen und kann mich irgendwie nicht mehr an den Text erinnern. Haben Sie noch ein Notenblatt ?

KM (ringt nach Fassung): Dann teilen Sie sich doch ein Notenblatt mit Ihrem Nachbarn, verdammt nochmal ! Also: Eins – Zwei – Drei !

Alle CM/P: Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind Deine Blätter. Du grünst nicht nur zur Sommerzeit...

Währenddessen fängt CM 4 an, CM 5 zu schubsen.

KM holt ein Taschentuch aus der Tasche und tupft sich die Stirn .

KM: Stop ! Sofort ! Was ist denn da los !

CM 4 zeigt beschuldigend auf CM 5 .

CM 4: Der/Die singt immer falsch und der/die steht auch nicht richtig. Der/die ist nämlich gar kein Tenor/Sopran !

KM kramt nach seiner Pillendose und nimmt schnell eine Tablette .

KM: Meine Damen und Herren, dies ist kein Kindergarten.Ich dulde ihr Verhalten nicht, ich bin ein Künstler, kein Psychiater ! Bitte verlassen Sie sofort die Bühne !

CM und CM 5 verlassen mit hängenden Schultern und beleidigtem Gesicht die Bühne.

KM versucht die Fassung zu wahren, lächelt dem Rest des Chors aufmunternd zu, nickt dem Pianisten zu und atmet tief durch. Dann räuspert er sich.

KM: Also gut , noch einmal: Eins- Zwei -Drei...

Rest CM/P: Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind Deine Blätter. Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter, wenn es schneit, oh Tannenbaum, oh Tannenbaum..

Ein weiteres Chormitglied bekommt währenddessen einen schrecklichen Hustenanfall und verlässt "Entschuldigung" stammelnd die Bühne. Kurz darauf beginnt das Handy des nächsten Chormitglieds zu klingeln.

CM : Oh Entschuldigung, diesen Anruf muss ich unbedingt entgegennehmen. Das ist mein Geschäftspartner !

Er/sie rennt gestikulierend und ins Telefon murmelnd von der Bühne.

Währenddessen ist ein weiteres Chormitglied damit beschäftigt, Pokémons auf der Bühne zu suchen und ruft laut : "Yes, got it ! Pokemon !"

Der Kapellmeister tupft sich noch einmal die Stirn ab, seufzt schwer und dreht sich dann zum Publikum um.

KM, zum Publikum gewandt: Es nützt jetzt alles nichts, nun müssen Sie mir helfen. Den Text können Sie ja !

Der Pianist spielt "Oh Tannenbaum" und er gibt dem Publikum den Einsatz ...


 

Variationen zum Thema "Das Weihnachtsessen"

verfasst von der Gruppe "Erwachsene 3" der Deutschen Samstagsschule

 

Sketch 1:

Weihnachten in der deutsch-kanadischen Großfamilie:

Eine kanadische Familie besucht die entfernten Verwandten in Deutschland und ist erstaunt über deren merkwürdige Weihnachtsbräuche....

Die kanadische Familie tritt ein und beginnt, sich die Schuhe auszuziehen.

Mutter: Oh, sie brauchen die Schuhe nicht draußen lassen, Nikolaus ist ja schon längst vorbei.

Grandpa: Ich nicht verstehe.....Nikolaus, I did not know we had a Nicolas in our family.....

Vater: Schön, dass Ihr hier seid ! Da ihr ja zur Familie gehört, könnt Ihr uns dabei helfen, den Baum zu schmücken, das ist eine Familientradition !

Dad zu Mom (flüsternd): Baum schmücken ? I thought those Germans were so organized ! How embarrassing, they have not even finished their Christmas tree! We did that four weeks ago !

Mutter: Ich hoffe, Ihr habt Hunger mitgebracht , ich habe nämlich ein köstliches Weihnachtsessen vorbereitet ! Liebling, kannst Du bitte den Braten aus dem Ofen holen ?

Vater: Da ist das gute Stück, duftet wunderbar !

The kids: Das ist aber ein winziger Truthahn !

Mutter (lachend): Das ist ja auch kein Truthahn, das ist eine wunderbare Weihnachtsgans, sogar Biofleisch !

Grandpa: Ich nicht verstehen...eine Weihnachts..what ?

Vater: Eine Weihnachtsgans, eine GANS, äh, Kinder, ihr seid doch gut in Englisch, was war noch mal Gans auf Englisch ?

Kinder (genervt): Goose.

Kids (fangen an zu schluchzen) und parents: Are you kidding ? Wir sollen unser Nationalsymbol essen ???

Mutter (peinlich berührt): Hmm, ja, aber es ist wirklich lecker...vielleicht könnt ihr zumindest die Beilagen probieren: Rotkohl und Semmelknödel !

Grandpa: Ich nicht verstehen...Knödel ?

Mutter (eifrig): Ja, man nimmt altes Brot, schneidet es in Stücke, übergießt es mit lauwarmer Milch und lässt es etwas durchziehen. Dann verknetet man es mit rohen Eiern , Krutern, Zwiebeln und Speck...

Mom: stale bread, raw eggs, warm milk, sounds....sounds.......(hält sich den Mund vor Würgen) interessant !

Vater: Ja, und zum Nachtisch gibt es Stollen mit Glühwein !

Grandpa: Ich nicht verstehen...gestohlen ?....Glühbirne ?

Kids: Cool, it glows in the dark ?

Dad: Kids, I feel sick, let's go back to the hotel and order a decent steak !

Mom: Frohe Weihnachten noch !

Personen:

Mutter
Vater
Kinder
Mom
Dad
Grandpa
Kids

Sketch 2:

Weihnachtsurlaub in Québec

Das Ehepaar Mller erfllt sich einen Traum: Sie verbringen den Weihnachtsurlaub in Québec. Da sie dort keine Familie haben und im Hotel wohnen, gehen sie abends oft aus. Leider sind ihre Fremdsprachenkenntnisse nicht besonders gut und auch mit den kulinarischen Besonderheiten des Urlaubsziels kennen sich die beiden nicht besonders gut aus. So kann es im Restaurant oft zu Missverständnissen kommen.....


Frau Müller
: Bonjour. Haben Sie hier typische Spezialitäten ?

Ober: Aber ja, ich bringe Ihnen die Karte !

Herr Müller (kritisch die Speisekarte untersuchend): Hmmm, also ich möchte auf jeden Fall Fleisch essen. Mal sehen, hier gibt es "Buffalo Wings".  Was das wohl ist ? Ich werde direkt mal mein Englisch ausprobieren: Mr. Ober, please, what means "Buffalo" ?

Ober: "Buffalo", das ist ein großes Tier mit Hörnern, es sieht so aus (macht es vor).

Herr Müller: Hmmm, das ist wohl so was wie Stier, klingt jedenfalls nach einem guten Stück Fleisch, was meinst du ?

Frau Müller: Ja , aber da steht ja noch was mit "Wings". Excuse me , Herr Ober, "Buffalo Wings", what means it ?

Ober: Oh, das ist Hühnchen, und zwar hier das (macht flatternde Armbewegungen mit seinem Arm) vom Huhn.

Frau Müller: Na , das ist ja die Höhe, also in Deutschland wäre das nicht erlaubt, Stierfleisch einfach als Huhn oder Huhn als fliegenden Stier zu verkaufen ! Nein, Herbert, ich esse lieber etwas Vegetarisches, dem Fleisch kann man ja hier nicht trauen.

Herr Müller: Ja, gute Idee. Mister Ober, what do you have for Vegetarians, am Besten mit Potatoes, da kann man nichts verkehrt machen.

Frau Müller eifrig: Ja, ja, und vielleicht etwas Typisches von hier ?!

Ober (strahlend): Da habe ich was für Sie: es heißt "poutine"!

Frau Müller: Putin, das ist doch der russische Premierminister, was hat der denn mit dem Essen hier
zu tun?

Herr Müller: Ach, Du bist aber auch dumm! Das ist doch English: "put in" -hineintun, wahrscheinlich etwas Gefülltes!

Frau Müller: Also mir wird das hier langsam zu bunt, lass uns gehen, ich glaube man muss sich hier erst mit der Kultur richtig auskennen, bevor man ein Restaurant besuchen kann !

Beide stehen auf und gehen, Ober bleibt verwundert zurück.

Personen:

Herr Müller
Frau Müller
Ober

Sketch 3:

Das Weihnachtsessen -oder- die Qual der Wahl

Die Weihnachtszeit ist im Gastronomiegewerbe oft sehr hektisch. Viele Gäste kommen zum Weihnachtsessen ins Restaurant. Wenn die Gäste sich nicht gut entscheiden können, gerät der Ober schon einmal ins Schwitzen....

Ober: Willkommen in unserem kleinen Bergrestaurant. Möchten Sie etwas trinken ?

Gast 1: Eine Flasche von Ihrem roten Hauswein bitte.

Ober (notiert):...eine Flasche roter Hauswein...

Gast 1: Ach, ich muss ja fahren, nein, doch keinen Wein , bitte.

Ober: Was möchten Sie denn dann trinken ? Wir haben stilles Wasser, Saft, Kaffee, Tee.

Gast 1:Eine Flasche stilles Wasser, bitte.

Gast 2: Für mich auch, bitte.

Ober: OK, zwei Flaschen Wasser. (geht weg)

Gast 1 (ruft): Herr, Ober, bitte nur je ein Glas Wasser mit Kohlensäure.

Ober: Gut, zwei Gläser Mineralwasser (geht weg)

Gast 2 (ruft): Herr Ober, gerade fällt mir ein, dass wir ja auch mit dem Taxi nach Hause fahren könnten...also doch die Flasche Hauswein, bitte.

Ober (seufzt): Gut, die Flasche roten Hauswein und ich bringe Ihnen die Karte.

Beide Gäste studieren die Karte.

Ober: Haben Sie schon gewählt ?

Gast 1: Ja, ich htte gerne als Hauptspeise den Truthahn mit Kartoffelpüree und Preiselbeersauce und als Nachspeise den Apfelstrudel.

Gast 2: Für mich bitte die Ente mit Karotten und Kartoffeln und als Nachtisch den Weihnachtsstollen.

Ober (notiert): Sehr wohl, die Herrschaften, Truthahn...Kartoffelpüree... Preiselbeersauce...Apfelstrudel...Ente...Karotten und Kartoffeln... Weihnachtsstollen...

Gast 1: Moment, gerade sehe ich , dass es auch Schinken gibt. Nein, ich nehme den Backschinken mit Grünkohl.

Ober (notiert) : Gut, kein Truthahn, Kartoffelpüree...dafür dann Schinken, Grünkohl.

Ober wendet sich ab, um in die Küche zu gehen.

Gast 2: Herr Ober, ich habe es mir doch anders überlegt. Das Lamm am Nebentisch sieht verlockend aus. Könnte ich statt der Ente das Lamm haben und als Beilage, nun, Lauch passt ja nicht und Karotten oder Kartoffeln mag ich heute doch nicht so gerne...

Gast 1: Und ich würde dann als Nachtisch lieber die Schokoladenmousse....

Gast 2: ...ja...Schokolade, ich nehme dann den Schokoladenkuchen oder vielleicht doch die Vanillecreme...

Gast 1: ...das Pistazieneis hörte sich auch nicht schlecht an...

(Der Ober lässt sich in der Zwischenzeit auf einen Stuhl fallen und tupft sich den Schweiß von der Stirn)

Gast 2:...passt aber dann nicht so gut zum Hauptgang, vielleicht sollte ich doch bei der Ente bleiben...oder ich nehme einfach die Gulaschsuppe

Gast 1: Ich glaube ich nehme nur einen Salat...

Der Ober schleicht sich leise weg.

Gäste: Herr Ober, wann können wir denn endlich bestellen !

Personen:
Gast 1
Gast 2
Ober


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